dein, daß man gewiß ist binnen Jahresfrist von derZeit des Abschneidens der vorgängigen Frucht, eineneue zu erzeugen, gehabt hat, ist vollkommen befrie-digend gefunden worden;" und Folgendes ist seinBericht davon. „Im November 1819, so bald alsdie Früchte von den Pflanzen abgeschnitten waren,die damals ein Mer von zwei Jahren hatten, wur-den von den alten Stöcken die Blatter alle abge-streift, und nichts daran gelassen als ein einzigerSchößling an jedem, und zwar immer der stärkste;sie wurden nun in ein Haus gestellt, wo die War-me ungefähr sechzig Grad (12^" n. R.) war, undblieben daselbst bis in den März 1820. Zu dieserZeit wurden die Schößlinge von den alten Stöckenabgebrochen und, je nach ihrer verschiedenen Größe,in Töpfe von acht bis zwölf Zoll im Durchmesser,gepflanzt. Es wird jedoch schicklich seyn, hier zubemerken, daß die Länge der Zeit, welche die jun-gen Schößlinge an der Mutterpflanze bleiben dür-fen, einigermaßen von der Ananas-Sorte abhängt;die spät Frucht tragenden, wie die schwarze Antiguaund andere, erfordern eine längere Zeit, als dieKönigin und überhaupt diejenigen die bald Fruchtbringen.
„Nach geschehener Einpflanzung der Schößlinge,wurden sie aus dem Hause, wo sie so lange alssie noch am alten Stocke saßen, geblieben waren,in ein anderes gebracht, wo die Temperatur auf
(19" nach R.) erhöhet war. Unmittelbarnachher, als sie Wurzeln geschlagen hatten, zeigtesich an den größten der Schößlinge die Frucht, wel-che gut anschwoll und zwischen August und Novem-ber reifte, im Durchschnitt, nach zehn Monaten vonder Zeit an, wo von der alten Pflanze die Fruchtgeschnitten wurde, und nach sieben Monaten von der