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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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Dampfheizung der alten Methode durch Feuerkanälczu erwärmen, vorzuziehen ist. Ich habe gefunden,die Pflanzen wachsen üppiger, und bleiben von Jn-secten jeder Art vollkommen rein. Bekanntlich istdie vom Dampfe entstehende feuchte Warme, allenArten von Gewürme nachtheilig. Die Heizung mitDampf ist außerdem auch ökonomischer: unsere Ana-nashauser hier sind siebenzig Fuß lang; sonst be-dürfte es zwei Feuer um die Atmosphäre bei demgehörigen Wärmegrad zu erhalten, da hingegen nachder neuen Methode mit Dampf zu heizen, ein Feu-er u»rer dem Dampfkessel hinreicht, ausgenommenin sehr kalten Nachten, wo ich es nothwendig ge-sunden habe, den Heizkanal nach alter Art, durchein kleines im Ofen angezündetes Feuer zu erwar-men, um dem Niederfallen des Dampfes in denMorgenstunden zu begegnen; dies «geschahe aber nurim Fruchthause wahrend der Frühlingsmonate, wanndie Ananas ihre Früchte zu zeigen anfangen. Kurz,ich habe keine Schwierigkeit gefunden, die Warmedes Hauses bei sechzig Graden (l2Z-° n N.) zuerhalten, wenn Abends zehn Uhr, und des Mor-gens um sechs Uhr, Feuer unter den Dampfkesselgemacht wird.

Was die ebenfalls durch Dampf aus demsel-ben Kessel erregte Bodenwarme für die Ananas an-langt, so finde ich, daß wenn der Dampf cewa zweiStunden lang des Tags in die unter dem Pflan-zenbecte befindliche Kammer gelassen wird, das Beetfortwährend eine Temperatur von neunzig bis fünfund neunzig Graden (26° bis 28° n. R.) behalt/wel-che, wie ich gefunden habe, so hoch ist, als dieWurzeln der Pflanzen zu ertragen im Stande sind.Ich würde daher neunzig Grad als den festgesetz-ten Wärmegrad angeben, den ich selbst angenommen