die Ananas ohne Badenwarme gut wächst, so kannsie doch mit Bodenwarmc noch besser wachsen; undobgleich in ihrem Vaterlande die Warme der Erde,die der sie umgebenden Luft nie übertreffen kann, sofolgt daraus noch nicht, daß ein größerer Grad vonWarme ihr nicht von Nutzen seyn könne, im Stan-de der künstlichen Cultur. Aber zugegeben, daß dieAnanaspflanzen eben so gut mit als ohne Boden-warme wachsen könnten; so scheint uns doch die Massevon Materialien welche diese Wärme hervorbringen,eine jederzeit sehr wünschenswerthe Sache in einemAnanashause, als eine immerwährende Quelle vonWärme zur Mittheilung an die Atmosphäre des.Hauses, auf den Fall, daß der Heizkanal oder Dampf-apparat ins Stocken geräth. Außerdem scheint esder Natur nach, sowohl als nach der Beobachtungdessen was bei der Cultur Statt findet, daß derMangel eines gleichförmigen Wärme- und Fcuchtig-keitsgrades den Wurzeln der Pflanzen unmittelba-rer und kraftiger schadet, als die Wechsel in derAtmosphäre. Erde, besonders wenn sie durch dieCultur porös und schwammähnlich gemacht ist, nimmtLuft und Wärme langsam auf; und wahrend dieTemperatur der Luft einer Gegend oder eines Treib-hauses im Laufe von vier und zwanzig Stundenum zwanzig bis dreißig Grade (9° bis- 14° n. R.)sich andern kann, so würde man finden, daß dieErde in der Tiefe von zwei Zoll ihre Temperaturkaum um einen Grad geändert hat. Was die Feuch-tigkeit betrifft, so weiß jeder Cultivator, daß einschicklich zusammen gesetztes und regelmäßig verklei-nertes Erdreich, es mag auch noch so viel Regenauf seine Oberfläche fallen, nie mit Wasser gesät-tigt, noch in Zeiten großer Dürre, von der Hitzeverbrannt wird. Der poröse Zustand des Erdreichs
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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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