— 124 —
an seinen Pflanzen nie so viel Jnsecten, daß es derMühe werth gewesen wäre, sie regelmäßig zu ver-tilgen. Sein Verfahren liefert einen vollständigenBeweis, daß Ordnung und Reinlichkeit die Jnsec-ten nie in einem solchen Grade aufkommen lassen,in welchem sie Schaden thun können.
Frucht. Wir haben oben schon den Umstandangeführt, daß Andrews Pflanzen oft schon ver-kauft waren, bevor sie das zum Fruchttragen nöthi-ge Alter erreicht hatten. Neuerlich ist jedoch seinVorrath, durch die Errichtung noch mehrerer Treib-häuser und die Hcitzung derselben durch Dampf,beträchtlich vergrößert worden; daher er jetzt vielauf den Markt schickt, hauptsächlich im Winter undsehr bald im Frühling, wann der Preis am höch-sten ist. Diese Früchte wiegen 1 bis 4 Pfundund sind fast ausschließlich von der Sorte Königin-Ananas.
XIII.
Cultur der Ananas nach dem Verfahren der Hrn. Gunter, zuCarlscourt, bei Kensington; Graugc, zu KingSland; undWilmot, von Jslcworth.
Schon seit langer Zeit besitzt die Familie desHrn.. Gunter die weitläuftigen Gärten von Carls-court, und zieht darin Küchenpflanzen, vortrefflichesObst und Melonen für den Londoner Markt; abererst in den letzten sieben Jahren haben sie auch an-gefangen, Ananas zu ziehen, zu demselben Zweck.Hr. R. Gunter hat sehr viel Geld und Platz dar-auf verwandt und zwar mit großem und verdien-tem Erfolge.
Form des Hauses. Gunter bedient sichwie Andrews, sowohl der Gruben als der großen