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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
Place and Date of Creation
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zur Anzucht von Folgepflanzcn bestimmt war. Sei-ne Breite betrug kaum fünf Fuß, die Länge zwan-zig Fuß, und die Glasfenster waren dicht und ingutem Zustande. Diese Pflanzen begoß ich oft undreichlich, zuweilen zwei -Mal des Tages, mit Waf-fer dessen Warme nicht unter 70 bis 80 Grade,ja zuweilen 100 Grade (17° bis 21° und 80°nach R.) betrug; kurz ich hielt die Pflanzen be-ständig in feuchter Luft, durch reichliches ungemcsse-nes Begießen mit Wasser, und hielt, die Zeit desBegießens ausgenommen, die Fenster immerwährenddicht verschlossen, selbst im heißesten Sonnenschein,ohne den Pflanzen Schatten zu machen. Zch hattekeinen Thermometer in diesem Treibebeete, ich glau-be aber, daß die Hitze darin zuweilen zwischen zweiund drei Uhr Nachmittags, mehr als 120 Grade(39° R.) war. Diese große Hitze, so wie die vieleFeuchtigkeit verursachten einen kraftigen Wuchs derPflanzen; und nachdem ich diese der eben beschrie-benen Behandlungsart einige Wochen lang unter-worfen hatte, waren die Jnsecten, während dieserZeit, gänzlich vertilgt und viele derselben lagen todtauf den Blattern und Früchten. Im Frühling zu-vor, ehe dies geschahe, waren die Pflanzen mitSchwefel bestreuet worden, welches wenigstens einunschädliches Mittel ist für Pflanzen jeder Art, undvermuthlich von Nutzen seyn mag, die zahlreiche Ver-mehrung der Jnsecten zu verhindern, oder ihnen ei-nen Theil ihrer natürlichen Nahrung zu entziehen.Ich führe diesen Umstand gerade hier an, weil, ausVersuchen die ich seitdem anstellte, es wahrscheinlichwird, daß die Ausflüsse von Schwcfclblumen, dieaus die Blatter oder im Hause herum gestreuet sind,in Verbindung mit erhitzter Luft und Feuchtigkeit,die Jnsecten schneller zerstören mögen, als Hitze und