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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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und laßt die Pflanzen sanft beregnen. Des Nach-mittags begießt er dann auch die Blatter der Pflan-zen oft mit einer fein durchlöcherten Brause, unddeckt bald zu; wodurch, wie er findet, nicht nureine feuchte Wärme und schnelles Wachsthum er-zeugt, sondern auch die Jnsecten abgehalten werden.Im Winter bedient er sich einer Gießkanne mit ei-ner dünnen Gußröhre, damit kein Wasser an dieBlatter kommt; und da er sie zu dieser Zeit ineiner sehr niedrigen Temperatur halt, so giebt erihnen auch nur wenig.

Jnsecten. Diese machen ihm nicht viel zuschaffen; er sagt aber: Pflanzen welche von ihnenbefallen werden, sollte man sogleich heraus nehmenund in ein mäßig warmes Mistbeet pflanzen, woraufman ein oder zwei Mistbectkasten setzt nach Maß-gabe der Höhe der Pflanzen, und diese dann mitFenstern bedeckt, um den Dunst vom Miste zusam-men zu halten. Sobald als die Pflanzen in dieWarme dieses Beets kommen, werden sie über undüber mit kaltem Wasser begossen, was die Jnsectengewiß tödtcn wird, worauf die Pflanzen wieder indas vorige Beet kommen. Ein oder ein paar Ver-suche werden einen Jeden von der untrüglichenWirksamkeit dieses Mittels überzeugen."

Demnach scheint es, daß er die Jnsecten durchdie Wirkung des aus dem Pferdedünger aufsteigen-dem ammoniakalischen Gases tödtet, fast auf dieselbeWeise wie Baldwin.

Frucht. Er sagt nichts vom Gewichte derFrucht, rechnet aber darauf, daß die Pflanzen inzwei Jahren Früchte ansetzen, die er blos im Som-mer und Herbst oder zwischen Juli und October,letztern mit eingeschlossen, zur Reife bringt; der Kö-nigin-Ananas giebt er den Vorzug vor allen andern.