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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
Entstehung
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durch ein Netz beschattet. Es kam uns vor, alswürden die Pflanzen zu zärtlich behandelt; ließeman sie des Nachts unbedeckt, oder pflanzte sie freiim Garten, wo man sie den ganzen Sommer überausgesetzt ließe, und im Winter mit doppelten Glas-fenstern bedeckte, ohne Feuerwarme zu geben, aberdoch, wenn es die Umstände verlangten, einen Man-tel von Dünger anwendete; so zweifeln wir garnicht, daß sie weit besser gerathen würden.

Zu Caserta, einem königlichen Schloß unge-fähr achtzehn Meilen von Neapel, wird die Ananas-zucht in einem weit höhern Styl getrieben. DieGärten und Ländcreien daselbst waren von HerrnGräffer, einem deutschen Gärtner angelegt, der sonstTheilnebmer an der Firma der Schulgärtner Gor-don, Thomson und Comp. zu London war. DieWarmhäuser sind genau auf englische Art gebaut;die Ananas werden in Erdhäusern aufgezogen undgetrieben, und kommen zum Fruchttragen in breiteniedrige Häuser, in welchen Wein unter den Fen-sterbalken hin gezogen wird, auf Speechly's Weise.Im Jahre 1816 starb Hr. Gräffer und sein Sohnhat nunmehr die Aufsicht über die königlichen Gär-ten, und 1819 standen die AnanaS, was in diesemLande zu beachten ist, mittelmäßig. Sie hattenohne Zweifel ein weit weniger lebhaftes Grün alsdie in England oder Holland, und die Frucht warkleiner. Herr Gräffer, der Jüngere, welcher nieaus Italien gekommen war, bemerkte diesen Unter-schied nicht; als wir uns aber nach seiner Behand-lungsart erkundigten, wurden wir aus den Verdachtgeleitet, daß Mangel an Wasser und der Feuchtig-keit, welche durch das Besprengen der Kanäle undWege des Hauses erhalten wird, so wie das zuwarm Halten während der Nacht, die Ursache da-