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daß sie nicht so wohl geriethcn, als wenn eine klei-nere Menge davon angewandt wurde. Er erzeugtFrüchte von einem halben bis zu zwei Pfund anGewicht, und wie man sagt von gutem Geschmack.
Rosier führt an, daß Hr. Maltet, ein wißbe-gieriger Liebhaber des Gartenbaus, Ananas in ei-nem besonders eingerichteten Mistbeete von eigenerErfindung, zog; wir konnten aber nirgends ein sol-ches Mistbeet im Gebrauch sehen, und erhielten vonverschiedenen Personen die Nachricht, daß sie in derersten Anlage zu kostbar waren, um in Gebrauch zukommen ^).
In den königl. Gärten sahen uns die Ananas-pflanzen nicht so gut abgewartet aus, als die beiHrn. Boursault; sie waren sehr in die Höhe ge-schossen und schienen zu spärlich begossen. Alle Ana-naspflan.zcn, die wir in Frankreich gesehen haben,und auch die in Italien, hatten dies gelbe kränkli-che Aussehen; und die erzeugte Frucht war überallnur klein; eine von drei Warzen halt man fürwürdig auf die Tafel gesetzt zu werden. Es istgewiß eine sehr sonderbare und bis jetzt noch nichterklärte Thatsache, daß die Ananaspflanze in einemClima, wo sie mehr Licht empfängt als in Deutsch-land, Brittannien und Rußland, dennoch wenigergrün als in diesen Ländern seyn soll. Fände derumgekehrte Fall statt, so würde dies nicht auffal-lend seyn; daß sich aber in der nördlichen und heißenZone mehr Grün erzeugen sollte, als in der, welcheals die glückliche Mitte zwischen beiden Extremen
^ Im allgcm. deutschen Garten-Magazin, Jahrgang 1803.I. Stuck, S. 13, findet man Maltet's Treibebecte deutlich be-schrieben, und daselbst, auf Taf. 1., auch von mehrcrn Seitenabgebildet.