Druckschrift 
5 (1843) Die Taufe
Entstehung
Seite
162
Einzelbild herunterladen
 

IK2

entweder aus Selbstgercchtigkeir oder um etwas Neueszu beginnen.

Diese Schlußreden gedenk' ich, so Gott will, durchdeutliche Zeugnisse des göttlichen Wortes so zu verthei-digen, daß dawider Niemand Etwas vermögen wird;deßhalb sollen sich alle Widersprecher gefaßt machen,daß ich ihnen nicht weichen und die Irrlehre nicht auf-kommen lassen werde, so lange ich lebe. Denn ich weiß,daß die Kiudcrtaufe dem Christenvolke zu großem Heilegereicht, und daß sie Gott nicht untergehen, noch aufder andern Seite die Wiedertaufe aufkommen lassen wird.

Jetzt folgt die Taufformel, welche man jetzt zu Zürichgebraucht, aus welcher alle Zusätze, die nicht im WorteGottes begründet sind, ausgelassen wurden.

Zuerst spricht der Diener der Kirche also:

Im Namen Gottes. Amen, Unsere Hülfe steht inder Kraft des Herrn, der Himmel und Erde erschaf-fen hat.

Nun fragt man die Taufpathen:

Wollet ihr, daß dieses Kind gerauft werde mir derTaufe Vilsers Herrn Jesu Christi?

Sie antworten: Ja,

Dann spricht der Priester: Nennet das Kind,

Die Taufpathin spricht: N.

Dann spricht der Priester:

So wollen wir alle mit einander Gott also bitten:O allmächtiger, ewiger Gott! der du durch die Sünd-fluth in deinem strengen Gerichte die ungläubige Weltverdammet hast, und den Noah mit noch Acht nach dei-