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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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hätte un vergangenen Jahre gelehrt, beide Gebräuche,das heilige Abendmahl zu genießen, wären recht, inEiner oder in beiden Gestalten; doch wolle er nichtselbst dieses von mir behaupten. Da hörte Jeder, daßer solches inzwischen erdichtete, nur damit er Vielesüber mich sagen könne; denn es weiß Jedermann, wieernstlich wir alle an der Abschaffung dieses Mißbrauchesgearbeitet haben, bis Gott uns verlieben, die verfübre-rische und abgöttische Messe ganz und gar bei uns ohneallen Unfug abzuthun; Gott sei gelobt in Ewigkeit!Auf alle diese boshaften Erdichtungen habe ich niemalsetwas Härteres oder Aergeres gethan, als gebeten, daßman diesen und Andere ihrer frcvclbaften Reden undihrer Schcltungcn willen meinetwegen nicht wolle ent-gelten lassen. Diese Bitte hat ein ehrsamer Rath mirgewährt, und sie weder an Leib, Gut noch Ehre deß-balb irgend bestraft.

Sodann zeigt Augustinus in seinen Worten an, weilkeine Concilia von der Einsetzung der Taufe reden, un-terliege es keinem Zweifel, daß sie von der Apostel Zei-ten herstamme. Diese Behauptung gelte bei Anderen,wie viel sie kann; hier hat sie eine große Bedeutung.Ist auf keinem Eoncilium Etwas von der Kindcrtaufeverhandelt worden, und hat sie zu Augustinus ZeitenStatt gefunden, so kann man wobl annehmen, daß sieallerwegen unwidersprochen war, obgleich Etliche erstnach der Lehre getauft haben, oder vielleicht die Ge-tauften und Ungeteiltsten Catechumenos genannt. Diewichtigste Bedeutung dieser Worte besteht für uns darin,daß die Kindertaufe nicht erst unter Papst Nicolaus