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die Worte: „Ich raufe dich in dem Namen des Vatersund Sohnes und heiligen Geistes" gebraucht hat, sofrage ich sie, ob das die rechte Form sei oder nicht?Sie werden nicht leugnen können, dies sei die rechteTaufe. Denn alle Theologen und Päpstler haben nochallerwegen geredet, dieß seien die rechten Worte. Sosagen sie mir jetzt an, ob die Taufe, mit diesen Worte»vollbracht, verfälscht werden könne durch Vorangehendes,sogar durch verkehrte Gebete und durch blendendes Bei-werk? Sprechen sie: Ja; so wäre ja der Teufel stärkerals Gott, wenn Gottes Werk durch des Teufels Kraftvernichtet werden könnte. Sprechen sie: Nein, die TaufeChristi werde dadurch nicht verfälscht, so haben wirschon gewonnen, denn da sind sie vormals recht getauftgewesen. Ach, fromme Christen, was plagen wir docheinander mit solchen grundlosen und frevelhaften Be-hauptungen! Wir sind getauft, und sind zwar recht ge-tauft; denn es kann ein jedes Weib selbst taufen. DasWichtigste ist, daß wir neue Menschen geworden seien,unter das Kreuz Christi hintreten, alle Tage sterbenund gestorben seien, beides zugleich; denn das Fleischtreibt fort und fort seine Früchte, die man ohne Unter-laß beschneiden muß. Das geschieht aber allcS durchdie Kraft Gottes, die er durch seine Gnade in unswohnen und wirken läßt, nicht durch die Wiedertaufe,welche in der ganzen Lehre Christi auch kein Bildchenhätte, das ihm nur ähnlich sehe; denn von denjenigen,welche Act. XIX. erwähnt werden, ist klarer als dasLicht, daß sie vormals nicht mit Wasser getauft gewesenfeien. Es achte ein Jeder, nicht wie gelehrt er sei,
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