den ersten Seufzern des aufflammenden geistigen Gebensim Kinde begegnet, mag immerhin vor unserem Ver-stände ein Gehcimniß bleiben, sintemal die Wirkungendes Geistes immer nur geahnct und geglaubt, nie aberbegriffen werden können. Gewiß aber wendet sich derkindliche Geist, wie die Sonnenblume in erster Blüthenach der Sonne, im Kindcrglauben und Kindesliebenach den Aeltern und will Leben und Seligkeit ausihnen trinken. Und wenn Christi Geist das Familien-leben durchweht, wenn er in den Herzen der Aeltern seineWohnung aufgeschlagen und ihre Worte und ihr Lebendurch sein heiliges Feuer läutert, dann wird auch dieGeistestaufe sich mit der Wassertaufc vereinigen, unddas Symbol wird Geist und Leben. Möge die Kircheimmer mehr sich dahin bethätigen, daß die heiligenVerpflichtungen, welche in Bezug auf die Täuflingeübernommen werden, auch in Erfüllung gehen; als-dann hat sie auch den Gegensatz der Wiedertäufernicht zu fürchten; wie Frühnebel vor dem Sonncn-glanze, so verschwindet auch Irrthum vor dem reinenGlänze der Wahrheit!
Mit dem Wunsche, daß das Ehristenthum auch indiesem heiligen Gebrauche der Kirche immer mehr alsGeist und Leben sich erweisen möge, und die jungenErdenbürger, die der Heiland für Bürger seines Rei-