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und ste bildeten sich einen Anhang " u. si w. Aufs höchste mochtesie ärgern, als Zwingst, nachdem er sie recht kennen gelernt, Ce-porin, den Baucrnsohn, ihnen vorzog und zum Professor der he-bräischen Sprache berief.
?) Die sogenannte Prophezei. In der vom Klein undGroßen Ralhc den 29. Herbstmonat <523 beschlossenen Ordnung fürdas Stift zum großen Münster ward bestimmt: „ So ist die Mei-nung , daß verordnet werden wohlgclehrte, kunstreiche, sittige Män-ner, die alle Tage öffentlich in der heiligen Schrift eine Stunde inder hebräischen, eine Stunde in der griechischen und eine Stundein der lateinischen Sprache, welche Sprachen zum rechten Verständ-niß der heiligen Schrift ganz nothwendig sind, lesen und lehren,ohne von den Unsrigen aus der Stadt und ab dem Lande, welcheihre Lezgen <Lektionen, Unterricht) anhören, Belohnung und Ent-geltniß zu nehmen." Dieses ward eingeführt statt der Iioraa oano-»icae. Zwingst war eben, als er diese Schrift ausarbeitete, damitbeschäftigt. Die Prophezei ward begonnen den <9. Juni 1525 undzu Bern, Basel und St. Gallen nachgeahmt.
2) Anna Reinhart war 1484, in Zwingli's Geburtsjahre, zuZürich geboren. Sie verheirathete sich 1594 mit Johannes Meyer,Sohn des Rathsherrn Gerold Meyer von Knonau. Der Vater,welcher ihn am bischöflichen Hofe zu Consta»; bilden ließ, hatte ihmschon eine andere Frau zugedacht, und zürnte ihm unversöhnlich.Dieses Verhältnis mochte ihn vorzüglich in den Kriegsdienst treiben.Er zeugte mit seiner Gattin zwei Töchter und einen Sohn, Gerold.Im Jahre 1517 kam er von einem Kriegszuge in Italien kranknach Hause, und starb bald. Zwingst heirathcte 1524 den 2. Aprildiese Wittwe, und erzeugte mit ihr folgende Kinder: Regula, Gat-tin seines zweiten Nachfolgers und des Herausgebers seiner Werke,Rudolf Gwaltcrs, gestorben 1565. Huldreich, geb. 1528, wardPfarrer an der Predigerkirchc und Proftssor der Theologie. Erstarb 1571, und hinterließ auch einen Sohn, Huldreich, der Pro-fessor der Theologie ward und 1600 starb, mit welchem Zwingli'smännliche Nachkommenschaft ausstarb. Bullinger nahm Zwingli'sWittwe in seine Familie auf, und sorgte für Erziehung und Bil-dung von Zwingli's Kindern als Pflegvater, und gab dessen Sohne,Huldreich, seine Tochter Anna zur Ehe. <Schlr. und Schlthß.)