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scher, Sprachgclehrten und Propheten geredet haben.Darum ermahnet auch Paulus so ernstlich, daß maualle Dinge mit Ordnung thuc. Da» um soll von sichaus durchaus Keiner das Apostel - oder Evangelisten-amt sich aneignen, als wer von Gott dazu innerlich undäußerlich berufen und verzeichnet worden ist. Es istdcßwegen Niemand gleich ein Bischof, obgleich er dieSchrift vor der Gemeinde ausgelegt hat, oder sonsthätte Paulus des vielfältigen Unterschiedes der Acmternicht bedurft, den er nicht allein hier, Ephes. IV, ll,sondern auch >. Cor, XII. 28 und Rom. XII. 7, 8anzeigt.
Die andere Einwendung besteht darin: Johannesspricht, Joh, >11, 34: „Der, den Gott gesandt hat,„redet die Worte Gottes." Hieraus schließen sie, wernun das Wort Gottes redet, den hat Gott gesandt.Darauf antworte ich: An diesen einzigen Worten kön-nen alle Christen ermessen, daß sie nicht aus Gott ge-boren sind. Denn für's Erste lauten die Worte imeigentlichen Sinne auf Christum, und sie beziehen sieauf sich selbst. Wiewobl sie aber auch auf die Gesand-ten bezogen werden können, so gehen sie doch die nichtsan, welche nicht gesandt sind. Denn es ist nicht dasGleiche: von Gott reden und als Apostel oder Bischofgesandt sein; von dem bald folgen soll. Dann aberfolgt nicht aus einander „Welchen Gott gesandt hat,„der redet die Worte Gottes" und „Wer das Wort„Gottes redet, der ist gesandt zum Apostel- oder Bi-schofsamt." Denn, kurzweg, wir sollen uns nicht fre-ventlich zu Meistern aufwerfen, und es muß aber jede