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waren wohl Apostel in Ereta gewesen, die den Glaubengepredigt hatten; es waren aber noch nicht Priester,Bischöfe, Wächter, Evangelisten, Propheten oder Pfar-rer verordnet: denn er spricht: Um deßwillen babc ichdich in Crcta gelassen, daß dn diese Aemter besetzest,die noch nbthig sind; demnack muß eines Apostels Amtetwas mehr oder anderes sein, als des Evangelisten.Zum Anderen, wenn er redet, daß des Bischofs Kindergläubig und wohlerzogen sein sollen, so steht man wohl,daß er von einem haushälterischen, seßhaften, ehrsamenManne redet. Wo sind hier die Aufruhrer daran, dieden Einfältigen beständig zurufen : „ Euer Pfarrer darf„kein eigenes Hans baben, er soll nur bei den Leuten„zur Herberge sein." Und dieses damit begründen -wenn er ein eigenes Haus hat, so kann er die Wahr-heit nicht reden. Ferner spricht Paulus, 1. Tim. III.4, 5, also auch vom Bischofamte: „Es solle ein Bi-„ schof seinem Hause wobl vorstehen. " Und bald darauf:„So Jemand aber seinem eigenen Hause nicht weiß„vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes ver-borgen?" Siehe, wie der Unterschied zwischen Apo-steln und Bischöfen sich so schön zeigt, damit man denGeist des Aufruhrgottes recht zu erkennen vermöge. Ichmöchte hier wohl anzeigen, daß auf diese Weise Wenigevon den ganz Armen und Verlassenen zu Bischöfen er-wählt werden könnten, als von den Wohlhabenden;denn wo man wohl sein Haus regieret, gelangt manman auch zu Besitzthum. Doch will ich dieses nicht be-haupten, damit ich Keinem einen Deckmantel für seinenGeiz darbiete. Wir hören hier endlich, daß ein Bischof