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meinden, sondern laufen in andere Kirchen und redendaselbst ohne die Propheten. Und wenn sie gleich mitdein Apostel Paulus beweisen, sie dürfen von der Schriftreden, so lassen sie sich selbst nicht einreden; denn obsie gleich zu reden gestatten, so lassen sie sich nicht be-lehren. Ich wüßte wohl Beispiele anzuführen, da wohl-gelehrte Propheten zu ihrem Predigen gekommen sind,indem sie aus dem neuen Testamente gelesen haben,und als die Propheten Erlaubniß genommen, auch dazuzu reden und den eigentlichen Sinn der Schrift ange-zeigt, so wollten die Täufer ihn nicht annehmen, wie-wohl die übrige Gemeinde ihn angenommen hat. Alsokommen sie nicht in die Gemeinde, um selbst auch zulernen, sondern nur um zu lehren und von Niemandenbelehrt zu werden; ob sie gleich zwar mit den Wortensprechen, sie wollen sich belehren lassen. Weiter sprechtPaulus: „Die Propheten werden gerne von einander„im Frieden lernen, ja, auch von den Sitzenden, wenn.. sie die Wahrheit offenbaren; denn der Geist der Pro-pheten sei den Propheten unterthan, " d. i. sind siePropheten Gottes, so werden sie gerne auf den hor-chen, der das Verständniß der h. Schrift offenbaret. Unddieses wird Alles im Frieden geschehen; denn Gott ist. nicht ein Gott des Aufruhrs und der Zwietracht, son-dern ein Gott des Friedens. Siehe, wie klar wird hierder Geist der Wiedertäufer, die sich immer so demüthig-lich stellen, erkannt. Ihr Geist ist nicht den Prophetenunterthan, sondern sie beginnen Zwietracht mit densel-ben. Beispiel: Es hat ein ehrsamer, frommer Prophetden Sinn Pauli, 1. Cor. III. 13 — 15, welche Stelle