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früher auf das Fegefeuer bezogen wurde, vor seiner Ge-meinde angemessen erklärt. Wiewohl er von einem Wie-dertäufer, der ihm widersprach, nicht verstanden ward;so ging der Wiedertäufer, nachdem die Predigt vollen-det war, und sprach, der Prophet habe gelogen. Siehe,wie freundlich der Propheten Geist zu reden beginnt!Haben sie nun den Gott, der uns zu dieser Zeit wiedersein Evangelium geoffeubaret, so haben sie einen Gottdes Friedens und nicht der Zwietracht. Wenn sie aberZwietracht erregen, so haben sie nicht den Gott desFriedens, der uns zuerst so friedsamlich sein Evange-lium durch seine Propheten oder Evangelisten gcoffen-baret hat; da war keine Zwietracht unter den Gläubi-gen, und hier reden wir auch allein von den Propheten,welche das Evangelium predigen, und von den Gemein-den, in welchen dasselbe verkündiget wird. Diese Ge-meinden verwirren sie, und versuchen sich nicht unterdie Ungläubigen. Wenn sie nun Verwirrung in dieGemeinden der Gläubigen bringen, in welchen frühertiefer und fester Friede in Gott geblüht, und zwar in-dem sie dieses nur um der zeitlichen und äußerlichenDinge willen thun, so ist offenbar, daß sie den Gottdes Friedens nicht haben, sondern den Gott des Auf-ruhrs und der Zwietracht. Gleich wie einst Leute nachAntiochien kamen und redeten: Wenn ihr nicht beschnit-ten werdet, so könnet ihr nicht die Seligkeit erlangen,Act. XV. 5, und damit das Ehristenvolk verwirrten;so sprechen auch diese: wenn ihr euch nicht wiedcrtaufenlasset, so werdet ihr nicht selig, und verwirren dadurchdie christliche Gemeinde. Also haben wir zwei Unter-