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Ehre nnd zum Frieden des Nächsten geredet wird odernicht. Daraus lernen wir im Vorbeigehen, daß derPabst, sammt allen seinen Anhängern, von der Kirchesoll benrtbeilt werden,'d. i. von denen, welchen er pre-diget, nnd so kann er ihnen nicht das Wort nach Will-kür gewaltsam drehen, sondern sie sollen ihn bcurthcilen.Siehe, in welchen Abwegen das Papstthnm sich befindet.Sie lehren nicht, nnd drehen aber das Wort nach Willkür.Wehe, wehe! wie ist doch den blinden Leuten noch znhelfen, welche das verwirrte Papstthnm beschirmen?
Wenn nnn die Propheten nach einander ordentlichreden, nnd dazwischen Einem, der unter der Gemeindesitzt, das Berständniß der Schrift geoffcnbarer ward,so soll ihm auch geziemen, von dem Verständlich derSchrift zn reden, doch in solcher Ordnung und Zucht,daß, wenn ein Neuer zn reden beginnt, der Vorigeschweige. ES soll auch kein Neuer anfangen zn reden,derweil der Vorige noch spricht, denn es geziemt ihnenAllen nach einander, wann die Gemeinde versammeltist, vom Verständlich der Schrift zn reden: sa einemJeden in seiner Gemeinde, nnd anständig nach einander,damit alle Menschen getröstet werden, oder die Wahr-heit erlernen Siehe, ob es gleich allen Männern inder Gemeinde von der Schrift zn reden zukommt, sosollen sie dieses erst, nachdem die Propheten geredet,thnn, und auch dann, wenn der Prophet nicht den rech-ten Sinn verstanden und vorgebracht hat. Daher han-deln diejenigen, welche sich für Apostel oder Prophetenausgeben, im Auslegen der Schrift nicht nach demBranche der Apostel. Sie bleiben nicht in ihren Ge-