Griechische übertrage» u. s. m. Dieses seilet ibr AlleSso vornehmen, daß ihr einander dadurch erbauet. Dieder hebräischen Sprache mächtig sind (um ein Beispieldavon anzuführen: eö zogen deren Viele aus dem jüdi-schen Lande, sobald sie Christen geworden, unter dieHeiden, die zum Glauben kamen), dieselben sollen inder Ordnung, Einer nach dem Anderen, die Stelle derSchrift vorlesen, über welche die Propheten reden wer-den ; darnach so übersetze Einer diese Worte in die ge-wöhnliche Sprache. Und wer nicht ein Dollmetschcroder Sprachgclehrter ist, der rede nicht vor dem Aus-legen der Propheten, sondern er soll schweigen und da-zwischen mit sich selbst und mit Gott reden. Wennnn» gleich die Schrift in zwei Sprachen vorgelesen ist,versteht man sie doch gemeiniglich nicht. Darum habendie Propbeten die Schrift ausgelegt und den WillenGottes daraus geosfcnbaret. Hier müssen auch die Pro-pheten der Sprachen kundig gewesen sein; denn dieandern Gaben alle dienten dazu, daß man zu dem Höch-sten , d. i. zum Propheten oder zum Auslegen gelangte,l. Cor. XIV. l : „Fleißiget euch der geistlichen Ga-„ben, am meisten aber, daß ihr weissagen könnet, ^d. i. die Schriften des göttlichen Wortes ausleget.Wenn nn» die Propheten auslegen, so urtheile dieganze Kirche, d. i. die Andern alle entscheiden, ob eres recht tbue oder nicht. Siehe, wonach soll die Ge-meinde nrtheilcn oder woraus, da sie erst hört, wassie vormals nie gehört bat? Antwort: Aus demGottc, der in ihnen wohnet. Wo Gott in einemMenschen ist, da verstebt er gleich, was zu Gottes
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