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geglaubt. Es wurden auch hin und wieder die Epistelngeschrieben, um den Glauben zu befestigen, an den,den sie vorher ohne Schrift kenneu gelernt, und an densie aus göttlichem Ziehen geglaubt hatten. Aus diesemerlernen wir, daß diejenigen zu der Apostel Zeiten auchPropheten genannt wurden, welche die Schrift des altenTestamentes vor der Versammlung auslegten, wie aus1. Cor. XIV. 26—33 wohl gemerkt wird, da Paulusalso spricht: „Wenn ihr zusammen kommt, so hat ein„Jeglicher Psalmen, er hat eine Lehre, er hat Zungen,„er bat Offenbarungen, er hat Auslegung. Laßt es„Alles geschehen zur Besserung. So Jemand in Zun-„gen redet, oder zwei, oder auf's meiste drei, eins ums„andere, so lege es Einer aus. Ist er aber nicht ein„Ausleger, so schweige er unter der Gemeinde: rede„aber ihm selber und Gott. Die Weissager aber lasset„reden, zwei oder drei, und die Anderen lasser richten.„So aber eine Offenbarung geschieht einem Anderen,„der da sitzt, so schweige der Erste. Ihr könnet wohl„Alle weissagen, Einer nach dem Anderen, auf daß sie„Alle lernen und Alle ermahnt werden. Und die Gei-„ster der Propheten sind den Propheten unterthan.„Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern„des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen.''Folgendes ist nun der Sinn der Worte Pauli: Wennihr zusammenkommet, die Psalmen oder die Schrift zuhören, so sind Etliche gelehrt unter euch, Etliche kennendie Sprachen (vorzüglich meint er die hebräische), Et-lichen hat Gott etwas Besonderes geoffenbarer, einAnderer kann dolmetschen, d. i. hebräische Worte ins