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1 (1843) Das Wort Gottes
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so läßt er sich nicht von bannen reißen, nicht abweisen;man kann ihm so hohe Weisheit von den Menschen vor-halten, als man will, so spricht er: Wer hat dir denSinn Gottes geoffenbaret, da du Dinge vorbringst, dieGott nicht geredet hat, das ist: du behauptest, du ha-best es von Gott; du lügst aber, oder er müßte sichselbst widersprechen, denn er redet hie und dort einAnderes. Du willst aber nur Gott meistern und nachdeiner Willkür ihn zwingen. Zum Beispiel: Gott hat(Matth. 18. 69) den Bann eingesetzt, daß man dieSünder, die scheulos sündigen und den Nebenmenschenverderben, von andern Menschen ausschließe, gleich wieman einen verdorbenen Ast von einem Baume oder einverdorbenes Glied von einem Menschen abhauet. Wennnun die Bischöfe anfangen, einem jeden Wucherer seineSchulden einzuziehen, und die armen Christen, die nichtbezahlen können, deßwegen in den Bann thun, so glaubeich nicht, daß diese bei Gott verbannt seien. Warum?Gott hat gesprochen:Wenn dein Bruder sündiget,nicht wenn dein Bruder dir schuldig ist, sollst du ihnbannen." Jetzt bin ich gewiß, daß dieses die MeinungGottes ist, wie sie oben steht, und bringst du gegenmich an alle Lügen und Erdichtungen, die die Juristenaufbringen können, alle Heuchelei der Kappenfritzen(Mönche in der Kaputze), allen Zorn der aufgeblasenenPrälaten, und alles Gift von Rom und alles Feuervom Aetna oder aus der Hölle, so wirst du dennoch zukeiner andern Meinung mich bekehren. Und wenn mirGott seine Gnade entziehen würde, daß ich aus Furchtvor dem Tode mit dem Munde anders redete, so weiß