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1 (1843) Das Wort Gottes
Entstehung
Seite
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daß Gott uns nachhelfe, denn mit meinem geringen Ver-stände hätte ich nicht dahin kommen können. Jetzt ver-steht ihr, daß ich dieses nicht sage, um mich selbst zuerheben, sondern um mich zu erniedrigen. Da ihr aberschon den Mund anfgethan habet, dawider zu reden, sowill ich euch vorkommen. Ihr wollet sagen: das isteben der größte Jrrthnm, daß einer sich vermißt, einDing unzweifelhaft zu verstehen und sich nicht weisenlassen will. Ich antworte darauf: Ja! wenn er die-ses seinem eigenen Verstände zuschreibt. Solche Leuteseid ihr, die vom menschlichen Verstände nicht weichen,. sondern vielmehr den göttlichen darnach zwingen wolletsdoch mit Erlaubniß). Höret dem Apostel Paulus zusl. Cor. 2. 14, 15, 16):Der viehische Mensch nimmtdie Dinge nicht an, die des Geistes Gottes sind: denn sie dünken ihm eine Thorheit, und er kann sie nicht ver-stehen; denn es muß geistlich gerichtet sein. Der Geist-liche aber richtet Alles, und wird von Niemandem ge-wichtet. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt? oderwer will ihn unterweisen?" Diese Worte Pauli sindköstlicher, als alles Gold, das auf und in dem Erdreichist. Der viehische Mensch ist derjenige, der seinen ei-genen Sinn mitbringt; der Geistliche aber, der keinemandern Sinne vertraut, als dem, den Gott ihm eingibt,dieser ist rein, einfach und bescheiden; er stinkt nichtnach hoher Ehre, nicht nach Geiz, nicht nach viehischenLüsten. Der Geistliche benrtheilt alle Dinge, d. i., ermerkt gleich, ob die Lehre nur allein von Gott sei. Erwird aber von Niemandem benrtheilt, d. i., wenn erschon benrtheilt wird sdenn dieses kann er nicht hindern),