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ich dennoch, daß der Mißbrauch des göttlichen WortesGott nicht gefällig ist, und daß er auch nach der Ord-nung Gottes keine Kraft hat. Aber horch, wie schönsie ihre That verblümen! Sie sprechen, man bannetNiemanden wegen seiner Schuld, sondern wegen seinesUngehorsames, gleich als wenn Jeder seine Schuldenbezahlen könnte, wenn der Banner ihn nur heißet!Doch ist dieses nicht die Antwort, sondern folgende.Wannenher ist der Christ schuldig, euch in diesem Fallegehorsam zu sein? Hat Gott euch Bischöfen befohlen,die Schuld der Welt einzuziehen? Ihr wollet sagen:„Obeclito praopositis voslri^, seid gehorsam enernObern. Heißt das aber, thut die Menschen um Geld-schulden willen in den Bann? So verhält es sich auchmit andern Dingen; wenn der Mensch allein auf dasVerständniß des Geistes sieht, so kann er nicht fehlen.Diejenigen aber, welche nicht dieses thnn, sondern allenFleiß darauf verwenden, daß sie in der Schrift eineStütze für ihre Meinungen finden, diese, wenn sie auchzahlreicher wären, als Laub und Gras, würden dochallesammt fehlen. Gott will allein selbst der Lehrer sein.Von ihm will ich auch allein der Lehre halber gerichtetsein und nicht von den Menschen; der Missethatcn undder Übertretungen halber will ich den Urtheilen allerMenschen unterworfen sein. Aber die heilige Schriftund die göttliche Wahrheit sollen sie nicht beurtheilcn,sondern Gott allein darüber walten lassen, denn wirkönnen diese ans Gott allein lernen. Ich will wohlauch dabei meinem Verständniß der Schrift Rechnungtragen; doch soll mein Verstand nicht nach seiner Will-