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„von Gott, dcr da gibt einfältiglich jedem Manne, nnd„rückt es Niemandem ans, so wird ihm gegeben werden.„Er bitte aber im Glanben, und zweifle nicht." Höretihr, daß Jacobus uns zu Gott und nicht zu Menschenweist? Sprichst du aber: es predigen ja auch Men-schen; sollt' ich denn nicht die Prediger nnd Lehrer fra-gen? so antworte ich dir: Welcher Mensch dich nachseinem Sinne lehret und nicht nach dcr Meinung Got-tes, dcr lehrt dich falsch, er mag sein, wer er nurwill; wenn er aber dich allein nach dem Worte Gotteslehrt, so unterweiset nicht er dich, sondern Gott ihn.Denn was sind wir, spricht Paulus, als Diener Christiund Verwalter über die Geheimnisse Gottes! Zum.Zweiten weiß ich, daß mich Gott lehret, denn ich binseiner in mir innc worden; doch damit ihr meine Wortenicht mißverstehet, so vernehmet, wie ich weiß, daßmich Gott lehre. Ich bin wohl in meinen jungen Jah-ren so gut fortgeschritten in menschlicher Weisheit, alsViele meines Alters, und da ich jetzt vor sieben oderacht Jahren anfing, mich ganz an die heilige Schriftzu lassen, wollte mir die Philosophie nnd Theologie dcrZänker immerdar Einwürfe machen. Da kam ich end-lich unter Anleitung der Schrift und des Wortes Got-tes dahin, daß ich dachte: du mußt dieses Alles liegenlassen und die Meinung Gottes allein aus seinem ein-fältigen Worte lernen. Da begann ich Gott zu bittenum sein Licht, und die Schrift fing mir an, obgleichich sie nur allein las, immer klarer zu werden, mehrals wenn ich viele Kommentare und Ausleger dabei ge-lesen hätte. Sehet ihr! das ist ein sicheres Zeichen,