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Diese Worte sind klar: die Lehre Gottes ist klar, er-leuchtet, belehrt, macht uns gewiß ohne alle menschlicheWeisheit und ohne alles menschliche Znthun. Werdensie nun von Gott gelehrt, so werden sie ja klarlich,gewiß und wohl gelehrt; denn müßten sie erst von Men-schen znrecht gewiesen und gewiß gemacht werden, sowürden sie eher von Menschen als von Gott gelehrtheißen.
Christus aber spricht Joh. 6, 44: „Darum babeich euch gesagt, daß Niemand zu mir kommen könne,„es sei ihm dann von meinem Vater gegeben." Hörestdu, daß der Vater es gibt, wie oben geschrieben steht:was willst du einen andern Lehrer, Führer oder Rich-ter? So spricht auch Petrus bald hernach für alleJünger, da Christus sie fragte: „Wollet Ihr nicht auch„von mir weichen?" Es antwortete ihm Petrus imNamen aller: „Herr, zu wem wollten wir hingehen?„Du hast Worte des Lebens, und wir haben geglaubt„und erkannt, daß du Christus der Sohn Gottes bist."Höre, sie wissen keinen andern Lehrer, der sie tröstenund der sie die Worte des Lebens lehren könnte, unddu willst mich zur Ansicht zwingen, ich verstehe seineWorte nicht, und ich solle sie erst bei einem Menschenverstehen lernen. Hörest du nicht, daß die Apostel nichtzweifelhaft sind, sondern, von Gott und nicht von Men-schen gelehrt, sprechen: „Das glauben wir und haben„es erkannt." Ja, würdest du wohl gerne sagen, wennmich Gott gelehrt hätte? Ich höre wohl, daß dich Gottnicht gelehrt bat; denn hätte dich Gott gelehrt, so wüß-test du, wie die Jünger, daß du gewiß belehrt wärest,