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so sprechen sie, ja sie wurden es wohl verstehen, abersie dürfen es ohne Urtheil der Menschen nicht also ver-stehen. Horch, welch' arme Leute! Lieber, als sichdurch die Wahrheit besiegen lassen zu wollen, verläug-nen sie selbst alle menschliche Vernunft, gleich als könn-ten sie nimmer verstehen und nimmer begreifen, wasCaput heiße. Dieses thnn sie, um die göttliche Wahr-heit den Urthcilen von Kajaphas und Hannas zu unter-werfen, und was Christus redet, gilt ihnen nichts. Die-ser spricht Joh. 4. 45: „Sie werden alle von Gott„gelchret sein"; wie Jcsaj-I.lV. 13 spricht: „Werden„nun alle Christen von Gott gelehrt, warum willst du„ihnen ihre Lehre nicht gewiß und frei lassen nach dem„Verständniß, das sie Gott gelehrt hat?" Daß aber Gottder Lehrer gläubiger Herzen sei, lernen wir von Chri-stus in den nächst darauf folgenden Worten, wenn erspricht Joh. 6. 45: „Ein Jeder, der vom Vater ge-schürt und gelernt hat, kommt zu mir." Niemand kommtzum Herrn Jesus Christus, als der ihn kennen gelernthat vom Vater. Höret ihr, wie der Schulmeister heißt;er heißt nicht Doktores, nicht Patres, nicht Päpste,nicht Stuhl, nicht Konzilium ^), sondern er heißt derVater Jesu Christi. Ihr könnet auch nicht sagen,kann man es nicht auch von einem Menschen lernen?Nein! denn Christus spricht gleich vorher: „Niemand„kommt zu mir, es sei denn, daß ihn mein himmlischer„Vater gezogen." Und wenn du selbst von einem Apo-stel das Evangelium Jesu Christi hörest, würdest du ihmnicht folgen, es wäre denn, daß der himmlische Vaterdich durch seinen Geist erleuchten und dich ziehen würde.
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