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leuchtet, der in diese Welt kommt. Wenn nun daö Lichtjeden Menschen erleuchtet, so ist es ohne Zweifel dieKlarheit sechst; denn nichts sonst kann alle Menschenerleuchten, es mag so licht und klar sein, als es will,es sei denn die Klarheit selbst; diese muß auch ewigsein, damit sie immerwährend alle Menschen erleuchte.Denn alles, was klar ist, muß immerhin durch die Klar-heit klar sein. Horchet, ihr Zänker, die der Schriftnicht glauben wollet: Das Wort Gottes, dasGott selbst ist, erleuchtet alle Menschen! Dar-um fahret hin mit eurem Lichte, das ihr mit euremRichten und Urthcilen dem Worte Gottes zu verleihenvermeinet! Johannes der Täufer spricht Joh. Hl. 27:»Der Mensch kann nichts empfangen, noch begreifen,»es werde ihm denn von Oben gegeben." Muß unsvon Oben verliehen werden, daß wir Etwas empfangenund begreifen können, so kann mir kein Mensch dasselbegewähren. Also kommt das Begreifen und Verstehender göttlichen Lehre von Oben herab, nicht von Rich-tern, von denen ein jeder durch seine Licblingsmcinun-gen wohl irre geleitet werden kann, wie BalaamiBileam) 2. Petri II. 15, 1k.
Das samaritische Weib ist so einsichtig, daß es zuChristo spricht Joh. IV. 25: »Ich weiß, daß der Mes-sias kommt, der da Christus heißt." Wann nun dieserkommen wird, der wird uns alles offenbaren und ver-kundigen. Unsere Theologen aber wissen das noch nicht,sondern fragst du sie, ob sie diese Worte verstehen:(Zwisln« est oapul oeclesiao, das ist, Christus ist dasHaupt seiner Gemeinde oder Kirche, die sein Leib ist;