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1 (1843) Das Wort Gottes
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Arznei mehr half. Denn er führte über sie den Königder Chaldäer, und ließ tödten ihre junge Mannschaftmit dem Schwerte im Hause ihres Heiligthums, undverschcmete weder der Jünglinge, noch der Jungfrauen,weder der Alten, noch derer, die am Stabe gehen, son-dern sie alle gab er in die Hand des Königs der Chal-däer. Der führte auch alle Gefäße des Hauses Gottesund alle Schätze nach Babylon. Und die Feinde ver-brannten das Haus Gottes und brachen ab die Mauernvon Jerusalem, und alle ihre Paläste verbrannten siemit Feuer, daß alle ihre köstlichen Gcräthe verderbtwurden. Siehe, welcher Jammer nachfolgt, wenn mandas Wort Gottes verachtet und verschmähet. Sieheauch, wie es ein sicheres Zeichen ist, daß die Racheuns gar bald erreiche, wenn wir dem Worte Gottesnicht mehr Glauben schenke». Also ist das Wort Got-tes und dessen Verkündiger ein guter Geruch s2. Cor. !I.15, 16); doch gebiert es Etlichen das Leben, Etlichenden Tod. Beispiel: Nimm einen guten, starken Wein,der schmeckt dem Gesunden wohl, macht ihn fröhlich,stärkt ihn, erwärmt ihm alles Blut; wer aber an einerSucht oder an einem Fieber krank darnieder liegt, kannihn nicht einmal riechen, geschweige denn trinken, wun-dert sich auch, daß die Gesunden ihn trinken mögen.Das geschieht nicht aus Schuld des Weines, sondernder Krankheit. Also ist das Wort Gottes an sich selbstganz recht und zum Besten der Menschen geoffenbaret;wer es aber nicht erleiden mag, es nicht verstehen undannehmen will, ist krank. So viel sei denen geantwor-tet, welche freventlich reden, Gott wolle in seinem Worte