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1 (1843) Das Wort Gottes
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stehet nicht; sehet es, und merket es nicht. Ver- stocke das Herz dieses Volkes, und laß ihre Obrendick werden, und blende ihre Augen, daß sie nichtsehen mit ihren Augen, noch hören mit ihren Ohren,noch verstehen mit ihren Herzen, und sich bekehre» undgenesen." Ich (nämlich Jesajas) aber sprach:Herr,wie lange? Und der Herr hat geantwortet: Bis daßdie Städte verödet, ohne Einwohner werden, und die Häuser ohne Menschen und das Feld ganz wüste liege. Denn Gott wird die Menschen fern hinwegthnn."Diese Worte Jcsajä gebraucht Jesus auch am obgenann-ten Orte und lehret: daß die Größe der Sünde undder Frevclthatcn sie verblendet habe, Gott zu widerste-hen, und daß sie dadurch Gottes Zorn auf sich geladen,so daß dasjenige, was allen Menschen zum Heile gere-det worden und auch billig einen jeden reizen sollte, esverstehen zu lernen, ihnen, wegen ihrer Sünde, schäd-lich geworden sei; dem Gläubigen sei es aber nützlichzur Seligkeit, wie er bald darauf sagt Matth. XIII.12:Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß erdie Fülle habe; wer aber nichts hat, von dem wirdauch genommen, was er hat." Dieses bedeutet: EinemJeden, der eine Sehnsucht hat nach himmlischer Lehreoder nach dem Worte Gottes, wird dasselbe offenbaroder klarer werden, wie auch Hilarius III. spricht: EinJeder, der zum Worte Gottes kommt, und bringt nichtmit sich seine eigene Ansicht, sondern den Wunschin sich hegt, durch das Wort Gottes belehrt zu werden,der hat etwas, nämlich: das Nichtsh alten aufsich selbst, sondern die freie Hingabe an Gott