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1 (1843) Das Wort Gottes
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die heimlichen Dinge der Sprichwörter, und wird sichbekannt machen mit den verborgenen Dingen der Gleich-nisse." Denn weil uns das Sprichwort oder Gleich-niß gereizt hat, daS zu erfahren, was darinnen ver-borgen liegt, schätzen wir es, nachdem wir es gefundenhaben, viel werther und thcnrcr, als wenn es uns klarund einfach wäre vorgetragen worden. So hat es diebimmlische und göttliche Weisheit, wie sie Pf. XI,IX4 redet:Mein Mund wird Weisheit reden, und dieUebung meines Herzens Fürsschtigkeit. Ich will meinOhr wenden zu den Gleichnissen und mit Süßigkeitder Harfe meine Räthsel vortragen"; d. i. er wolleden Menschen seinen Willen in lieblichen Gleichnissenoffenbaren, damit diejenigen, welche träge wären undkeine Lust dazu hätten, zu hören, gereizt würden, unddie erfundene Wahrheit desto fester angenommen undlieb gehabt würde, auch daß der göttliche Sinn, jelänger er im Verstände durchgearbeitet und verhandeltwird, desto tiefere Wurzeln in das Herz schlage. Bei-spiel: Wer hätte die ungleiche Frucht des Wortes Got-tes schöner darstellen können, als Christus Matth. Xlill323 in dem Gleichnisse vom Säemaun und vom Sa-men es gethan hat? Auch hat dieses Gleichniß dieJünger Christi gereizt, ihn zu fragen über den Sinnund den Inhalt zu finden; aber die Gottlosen sind scheugeworden, nicht, daß das Gleichniß dieß gethan hätte,sondern ihr verstocktes Gemüth, das sich weder belehrenlassen, ja nicht einmal reizen lassen wollte, die Deu-tung zn vernehmen, wie solches der Prophet JesajasVI. 9 12 vorher verkündigte: ..Höret es, und vcr-