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„Flüsse fließen ins Meer, nnd das Meer wird nicht„voll, nnd die Flüsse kehren wieder an die Statte zu-„rück, von dannen sie gekommen sind." Wenn solcheMenschen demnach sich auch nicht nm die Seligkeitdemühen, so geschieht solches gewiß aus Verzweif-lung , nnd aus Vcrsnnkenhcit des Fleisches und ausviehischen Begierden, durch welche sie so betäubt wer-den, daß sie nichts von sich selbst wissen, Jesajas I,!,21: „ Denn der viehische Mensch ist nicht fähig, die„Dinge des Geistes zu erkennen." l. Cor. II. 14. —Auch hat Judas (der fromme, den man Lebbäus nennt,nicht der Vcrräther) vorhergesagt, daß solche Spöt-ter kommen werden in d e n letzten Zeiten,welche in ihren Lüsten und in ihrer Gottlosigkeit wand-ten werden, nnd sich von den Andern absondern, fleisch-lich leben und den Geist nicht haben. Also sehen wiran ihren Thaten, daß sie wohl Furcht vor Verdammniß,wenn auch keine Hoffnung auf die Seligkeit haben;denn sie wüthen furchtbar gegen Andere, leben ruchlos,treiben schamlos ihren Muthwillen und ^Verfolgungen:an sich selbst reißen und schleppen sie Alles, was sierauben» stehlen, ziehen oder tragen mögen. Das sindalles Zeichen der Gottlosigkeit und Verzweiflung: dennsie tragen schon gegenwärtig die Verdammniß im Herzen,durch welche sie sihrem Vater, dem Teufel gleich) allenanderen Menschen Ruhe, Frieden und Trost der Selig-keit mißgönnen. Sie verachten auch alle Warnungen,ja alles, was sie von ihren Irrwegen abziehen nnd znTrost bringen möchte, wie Salomen anzeigt Prov.XVIII. 3: „Wo der Gottlose hinkommt, da kommt