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1 (1843) Das Wort Gottes
Entstehung
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der Verwandtschaft des Geschlechtes herrühren. AndereKundschaften Christi, Pauli und Petri, die uns mit kla-ren Worten als Sohne Gottes erkläre», wollen wir bisspäter aufsparen. Diese drei Stellen sammt dem Zeug-nisse am Anfange des Wortes Gottes, reichen hin, umdaraus zu erkennen, daß die Sehnsucht nach Gott, die einjeder Mensch in sich empfindet, uns angeboren sei; indemwir nach dem Bilde Gottes geschaffen und seiner Art undseines Geschlechtes sind, wie auch Psalm IV. 7 geschrie-ben steht:Erhebe über uns das Licht deines Angc-sichtes. " Aus diesem Grunde kommt es, daß wirwiederum zu Gott begehren und seinem Worte vor allenDingen Glauben schenken. Denn wir sehen ja stets,daß alle Menschen begierig sind, nach diesem Elendeewige Freude zu befitzen. Wenn diese Begierde unsnicht angeboren wäre, so würden wir uns um dieEwigkeit nicht mehr bekümmern, als das Vieh oder diePflanze. Daß man aber achtet, einige Bauchdiener, wieSardanapel, Nero und Hcliogabal?) und dergleichenSchweinmenschcn, haben keine Sorge, noch Begierdegehabt nach Seligkeit, weil sie an keine Ewigkeit nachdieser Zeit geglaubt haben, ist nicht richtig. Dennwahrlich, haben sie auch kein Verlangen nach Seligkeitgezeigt, so haben sie doch Furcht empfunden vor denewigen Leiden. Jedes menschliche Gcmüth sehnt sichnach ewiger Freude, und fürchtet sich vor den ewigenLeiden; und begehret zu seinem Ursprünge zu gelangen,wie auch Salomen anzeigt Eccles. I. 6:Der Geistoder Wind geht rings herum, erdauert-alle Dinge,und kehrt sich wieder in seinen Ring zurück. Alle