schast, Gleichheit und Ebenbildlichkeit mit Gott in nnsist. Dieses wollen wir zncrst durch ein Glcichniß, danndurch die Schrift erklären. Wenn wir den Menschenmit den Pflanzen und Bäumen vergleichen, so findenwir, daß die Pflanzen gar keine Acht haben ans denMenschen, und ans sein Wort. Das kommt daher,weil sie so verschieden sind der Natur nachvom Menschen, daß sie gar keine Theilnahme, Verwandt-schaft, noch Gemeinschaft mit dem Menschen haben.Die unvernünftigen Thicre aber achten, wenn auch we-nig, doch etwas, den Menschen, weil sie in Bezug ansihr Leib und Leben näher verwandt sind der Natur desMenschen. So zeigt auch der Mensch, der nicht alleindas mit Gott gemein hat, daß er vernünftig ist, son-dern auch, daß er ans Gott und sein Wort achtet, klaran, daß er, seiner Natur nach, mit Gott eine ange-borne Verwandtschaft habe, daß er ihm etwas mehrnachschlage, daß er etwas Bezug zu ihm habe, wasalles obne Zweifel daher rührt, daß er nach dem BildeGottes geschaffen ist. Diese Meinung äußert der hei-lige Paulus Act. XVII. 28: „Wir sind seines Ge-schlechtes;" und bald darauf: „Sintemal wir seinesGeschlechtes sind." Wiederum zeigt dieselbe an derGeist Gottes, Ps. lsiXXXII v, sprechend: „Ich habegeredet: Ihr seid Götter und allcsammt Söhne des„Allerhöchsten." Wiederum durch Jesajam XIX. 25:„Mein Erbtheil ist Israel." Wir Christen sind dierechten Israeliten, die sein Erbtheil sind. Solche Sprüchefinden sich viele in den Psalmen und Propheten. Wennwir nun sein Erbtheil sind, so muß dieses wohl von
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten