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1 (1843) Das Wort Gottes
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giöscn Vorschriften eignen. Namentlich bedarf unsereZeit zu einer religiösen, kräftigen Entwickelung desjeni-gen Geistes, der in diesen Schriften weht.

Die neue Zeit ist in einem großen Entwickclungs-prozesse der kirchlichen und bürgerlichen Verhältnisse be-griffen, und dieser Prozeß kann nur unter dem Ein-flüsse und ans dem Grunde des reinen und einfachenChristenthnms seine glückliche Lösung finden. Diese reineEhristnslehre in ihrem klaren Glänze und in ihrer, alleVerhästnisse des Lebens durchdringenden Kraft aufzu-fassen, war Zwingst mehr als irgend einer der Refor-matoren befähigt. Unter dem begünstigenden Einflüssealler Musen verfloß seine Bildungszeit, und vor seinem,durch ernstes Studium der Alten und fleißige Uebungengekräftigten, durch den Einfluß der Musik erquickten,nach Wahrheit ringenden Geiste fielen in allmäligcrEntwickelung die Schlacken vom Golde der Wahrheit,so daß er sie in ihrem läutern Glänze zu schauen mehrals irgend ein anderer seiner Zeitgenossen gewürdigtwar. Durch seine bürgerliche Stellung als Republika-ner war er berufen, die erkannte christliche Wahrheitauch in allen Beziehungen auf das politische Leben an-zuwenden. Daher kommt es, daß das Christenthum inder Auffassung und Anwendung Zwingli's sich, so herr-lich als den Sauerteig bewährt, der alle Lebensver-hältnisse durchdringt. Und gerade dieses Heilmittels