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sollte dieselbe dem Staate subordinirt sein; der Spruch desHerrn: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt," war inSeinem Herzen und Munde. Wunderbar in Seinem beweg-ten Leben durch Leid und Freud', durch dunkle Tiefen undüber glänzende Höhen geführt, war Seine Natur eine prak-tische geworden, und eigene Erfahrung galt Ihm mehr, alsalle Theorien. Bon den Geistlichen hatte Er die Idee: sieseien Diener Jesu Christi; und als solche schätzte und ehrteEr sie. Oft horte man Ihn sagen: „Die Prediger sindTheologen, und als solche kennen sie die heilige Schrift, undwissen am Besten, was der Sache Gottes und Jesu Christizuträglich und heilsam ist." Der König wollte allein dieKraft und Würde der Kirche. Als Er sich überzeugte, daßdieß bei unerhörten Widersprüchen ihrer Diener, wo der Eineverhöhnte und verwarf, was der Andere lobte und annahm,nicht ging, da stutzte Er, und der Gedanke an Befehl undVorschrift kam, da Er die Sache nicht konnte und wolltefallen lassen, späterhin erst nothgedrungcn. Am Liebstenhätte der Friedliebende auf dem Wege der Eintracht dieseAngelegenheit in's Leben gebracht, und die über dieselbe ein-getretenen giftigen Controversen gehören, wie die ärgerlicheGeschichte mit dem Erzbischofe von Cöln, zu den unange-nehmsten und bittersten Seines Lebens. Der König mußtehier so handeln, wie Er gehandelt hat; und Alles, was daringeschehen, ist aus Seinem Innern hervorgegangen. Er hatzwar mehrere Theologen und Staatsmänner befragt; aberEr hat dabei activ, nicht passiv, sich verhalten, und Er war,wie Alle wissen, die Ihn persönlich gekannt haben, nicht derMann, der sich gegen Seine Ueberzeugung etwas insinuiren,noch weniger etwas sich über den Kopf wegnehmen, amWenigsten aber sich imponiren ließ. Hundertmal habe ich