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widersprechenden Sachen dem Verfasser mit einem Vidi! undmeinem Namen unterzeichnet zu. Das Sprichwort sagt:„Die klügsten Hennen legen ihre Eier in die Nesseln;" soging es auch diesem falschen Superintendenten. „Was,"sagte der König, „haben die Stadtverordneten mit dieser kirch-lichen Sache zu thun? was mischen sie sich in Dinge, diesie nicht verstehen und sie nichts angehen!" In der demMinister von Schuckmann anbefohlenen Untersuchung ergabsich aus den aufgenommenen Protokollen, daß die Stadtver-ordneten, die Stadträthe und der Magistrat, passiv in dieserAngelegenheit sich verhalten hatten, und daß gerade der Su-perintendent es war, der in einer von ihm veranlaßten Con-ferenz die Annahme abgerathen und sein Müthchen in los-gelassenen Sarkasmen gekühlt hatte. Es stand schlimm nunmit ihm, um so schlimmer, da er es mit weltlichen Behör-den zu thun hatte, die sich oft freuen, wenn sie einem Geist-lichen Etwas anhaben können, und dann gern möglichst scharfverfahren. Doch der König schlug die ganze Untersuchunggegen ihn nieder; zu mir aber sagte Er gutmüthig und wohl-wollend: „Der Mann kann späterhin zu einer besseren Ueber-zeugung gekommen sein. Doch kann er nun, da er einmalanrüchig geworden, die ihm schon zugedachte Auszeichnungnicht bekommen." Der sonst Vielgeltende und nun Ver-achtete hatte von jetzt an das Vertrauen der Stadt, seinerGemeinde und Diöcesanen, verloren. In seinem Wirkungs-kreise gelähmt, gab er sich fortgesetzte Mühe, in's Auslandzu kommen; aber auch dieß mißlang ihm, und einige Jahrenachher starb er, im stillen Harm. O! wie wahr ist es,daß Wahrhaftigkeit der schöne Schmuck ist, in dessen stillerStärke und Würde man allein der Wahrheit den Weg be-reiten kann.