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3,1 (1846)
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Ahnung von der nahen und unmittelbaren Theilnahme desKönigs an dieser Sache; man hielt sie für einen vorüberge-henden Einfall und das Machwerk einiger Paläologen. Indieser Boraussetzung war das Gutachten ein freisinniges, unddas von unserem Superintendenten war dabei ein höhnendes.Witzig und geistreich, wie er war, machte er das ganze, hin-ter der Zeit liegende, Attentat lächerlich und verglich dieintendirte Liturgie mit dem todtcn Rituale und abergläubi-gem Missale der römisch-katholischen Kirche, und die Pre-diger dieser Diöcese waren mehr oder weniger dem Votumihres Borgesetzten gefolgt. Der Referent traute seinen Au-gen nicht, als er auch dieß nachteilige Gutachten einesMannes las, den er von anderen Seiten zu kennen glaubte.Es wat ihm in seiner Schärfe und in seinem sprudelndenWitze so merkwürdig, daß er, gleich manchem anderen, esabschrieb. Als aber nun von geachteten Theologen Schriftenherauskamen, welche der Liturgie und der Agende das Wortredeten; als man sah, daß der König selbst sich dafür in-teressirte; als mehrere Superintendenten sich die Einführungangelegen sein ließen und deßhalb belobt und ausgezeichnetwurden, — da schlug der Mann sich auf diese Seite, undwas er vorher getadelt und persiflirt hatte, lobte und prieser jetzt. In einem servilen, unwürdigen Tone schrieb eran den König und rühmte als kirchlich, ächt biblisch, reinalterthümlich, und, um eingerissener Verwirrung ein Endezu machen, als nothwendig und zeitgemäß, die Liturgie.Schon lange würde er, (setzte er unbesonnen hinzu) sie ein-geführt haben, wenn die Stadtverordneten nicht so dawiderwären und sich widersetzt hätten. Diese submisse, mir zu-geschickte Jmmediat-Borstellung ließ ich, indignirt, copiren,mit dem früheren hämischen Votum, und schickte diese sich arg