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Verfasser ein Preußischer Unterthan wäre, um ihm meinenDank bezeigen und bcthätigen zu können. Wenn Sie ihnwirklich nicht wissen, so erkundigen Sie sich doch!" Indiesem Austrage schrieb ich an den Verleger, der sich genannthatte; und dieser theilte dem ihm wohlbekannten Verfassermeinen Brief, in welchem ich die gesprochenen Worte desKönigs treu ausgenommen hatte, mit. Aus seinem anony-men Hinterhalte trat in einem an mich gerichteten geistreichenSchreiben als Verfasser hervor der Professor an der Uni-versität zu Bonn, Ober-Consistorialrath Du. Augusti. DerKönig war sehr erfreut, daß gerade dieser Gelehrte, der vor-züglich zu der Celcbrität den Grundton der neuen Univer-sität am Rhein gab, und durch seine christlichen Schriften,vorzüglich die antiquarischen über die Feste der Kirche, rühm-lichst bekannt geworden, diese liturgische Schrift ganz nachSeinem Sinne geschrieben hatte. Mehrmal sagte Er sicht-bar heiter: „Ist mir lieb, sehr lieb; dem würdigen Mannedanken!" Er that das auf eine sehr verbindliche Art, — undEr hatte von dieser Zeit an eine sehr vorthcilhafte Meinungvon dem Di-. Augusti; Er bewies ihm solche bei jeder, be-sonders bei der Gelegenheit, als derselbe nach Darmstadt alserster Geistlicher und Vorgesetzter berufen wurde, und dotirteihn an Gehalt, Ehren und Würden, ansehnlich. Eine gleicheBewandtniß hatte es mit dem Königl. Sächsischen Oberhof-predigcr zu Dresden, Or. von Ammon. Auch dieser be-rühmte Theolog hatte vorteilhaft über die neuesten kirch-lichen Bewegungen und Einrichtungen im Preußischen ge-schrieben, im Geiste des Königs, von dem sie unmittelbarausgingen. Dieser war über das beistimmende Urtheil einessachkundigen, geistreichen Mannes gar sehr erfreut, und sprachgern und oft darüber. Von dieser Zeit an wollte Er den
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