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3,1 (1846)
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Meinung habe ich gehabt, und ich will und darf sie auch nichtfahren lassen. Aber was ist da zu machen? Der Eine lobt,was der Andere tadelt; der Eine verwirft, was der Andereannimmt. Ganz confus geworden durch solche Widersprüche,würde ich in diesem Labyrinth den Faden ohne ihren rubri-circnden Bericht nicht gefunden haben. Dahin ist es alsogekommen: in jeder Kirche ist es anders; keine Gemeinschaftmehr, selbst in einer und derselben Gemeinde. Die Altenhaben noch eine Kirchenordnung gehabt; die Jungen habensie nicht mehr. Alles zerrissen. So, weit davon entfernt,die Sachen liegen und so gehen zu lassen, will ich sie viel-mehr nun schärfer in's Auge fassen, und hoffe, sie mitGottes Hülfe noch zu Stande zu bringen. Dieß ist abernicht möglich ohne ein leitendes, das Ganze umfassendesPrincip. Dieses läßt sich nur finden in der evangelischenKirche selbst, und diese ist hervorgegangen aus der Reforma-tion. Auf ihrem historischen Boden muß man sich oriensiren,um Zusammenhang und Einheit zu erhalten und der chaoti-schen Verwirrung ein Ende zu machen. Werde nun, da dieHerren Geistlichen nicht wollen und nicht können, und esunmöglich ist, einem Jeden es recht zu machen, diese Diver-genz aber in ein und derselben Kirche nicht ferner stattfindendarf, gleich meinen Ahnherren von dem mir zustehenden litur-gischen Rechte Gebrauch machen." *)

Der König sagte dieß mehr ernst-wehmüthig, als er-zürnt. Er war überhaupt nicht der Mann, der sich vielvornahm und, wenn Er Schwierigkeiten fand, ermüdete und

") Seine eigenen Werte.