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König, wenngleich im Bordergrunde, stand doch im Hinter-grunde.' Ost kam Er auf die Sache, Sein Herz war volldavon, und Er sagte: „Mich soll doch verlangen!" Und esgab darauf keine andere Antwort, als: „Wir wollen dasBeste hoffen!"
Das Beste kam aber nicht, sondern das Schlimmere,und viel ärger, als man gefürchtet hatte. Nachgerade und hin-tereinander liefeü durch die Consistorien und Regierungen dieAntworten der Superintendenten und Prediger ein. An dengeistlichen Minister, von dem die Aufforderung bloß alssolche, ohne Beisatz und Wink, ausgegangen war, gelangteAlles zuerst, und von diesem wurde es größtentheils an denReferenten geschickt. Hilf Himmel, welch ein Convolut, undwelche Arbeit, das Alles zu lesen! Anfangs siel ich mitWärme darüber her; aber diese ließ schon in der dritten,vierten Woche nach, und in die Stelle der Neigung mußte,bei der gähnenden Eincrleiheit, die Amtspflicht treten, undbesonders des Nachts wach erhalten. Ich las mich hinein;der eine Eindruck verwischte den andern, und ich wußtenicht mehr, wo ich war. .Am Schlimmsten gestaltete sich dieSache dadurch, daß ein und dasselbe Formular sehr oft vondem Einen gelobt und gepriesen, und von dem Anderen ge-tadelt und als ganz unbrauchbar heruntergemacht wurde,nicht selten von Collegen und Predigern bei der nämlichenKirche. Das Ganze war voll von Widersprüchen, und Je-der hatte seine Gründe, wodurch er sie geltend machte. EineVereinigung war bei solchen Disharmonien, in welchen manvon ganz entgegengesetzten Grundsätzen, oft von gar keinen,ausging, und bloß willkürlich handelte, gar nicht möglich.Dem Könige, der mehr zu thun hatte, konnte man nicht