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wecken, nähren und befördern in den Gemeinden vorzüglichihre Prediger, und ihr Vertrauen zu besitzen und zu erhalten,war Ihm wichtig, besonders in der Annahme und Einfüh-rung der Agende und ihrer Liturgie. Wiewohl Er von derevangelischen Kirche, wie sie sich gestaltet hatte, keine sehrvortheilhaste Meinung hatte, vielmehr eine nachtheilige, daEr ihre Mängel und Gebrechen in der Divergenz ihrer Die-ner kannte, so hatte Er doch von dem geistlichen Stande, imGanzen genommen, eine vortheilhaste Meinung. Er wüßte,daß derselbe, größtentheils in dürstigen Umständen, still undohne Geräusch vorzüglich auf dem Lande und in kleinenStädten lebe. Von der Bestimmung desselben in seinemEinflüsse aus den gemeinen Mann hatte Er große Ideen, undaufs Neue hatte Er ihn liebgewonnen seit der Zeit, wo be-sonders die Landwehr sich bei jeder Gelegenheit in Schlachtentapfer gehalten hatte. Ihm war es nicht entgangen, wieweckend und wohlthätig in dieser Beziehung die Pastorengewirkt. Den Fcldprobst schätzte Er persönlich; die Divi-sionsprediger hielt Er für wichtige Männer in der Armeeund ehrte ihre Functionen; daß die Theologie Studirendenund die Candidaten des Predigtamtes, wie die jüngerenSchullehrer, als Combattanten mit in den Krieg gegangenwaren, schlug Er hoch an. Die würdigen Geistlichen, wennsie Ihm durch die Behörden empfohlen waren, zeichnete Erbei jeder Gelegenheit aus. Vielen tüchtigen Superintendentenverlieh Er Orden, was vorher nie geschehen war; denarmen Prediger-Wittwen gab Er Pensionen und ihren Kin-dern Erziehungsgelder. Die Welt wußte, daß Er ein from-mer König sei, regelmäßig den Gottesvetehrungen an Sonn-und Festtagen, wie der Feier des heiligen Abendmahls, bei-wohne, und auf Seinen Reisen jede, auch die kleinste, Dorf-