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3,1 (1846)
Entstehung
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Den AusdruckProtestantismus" konnte Er in dogmatischemSinne nicht leiden; Er ließ ihn bloß historisch gelten. An-fangs war Er des Glaubens, Luther und seine Gchülfenwären eine geltende Autorität und Norm in der evangelischenKirche, weil (c^uia) die Reformation und ihre symbolischenBücher ein göttliches Werk wären und überall mit demWorte Gottes übereinstimmten; aber späterhin, als Er durchdie Fortschritte der Zeit, besonders durch die in der Physik,sich überzeugte, daß der sonst von Ihm innigst verehrteLuther doch in manchen Stücken sich geirrt habe, verwan-delte Er das:Weil" in das:Insoweit als" (ynutemis).Er tadelte die Heftigkeit Luthcr's, den Eigensinn Calvin's,den Streit der Reformatoren, und beklagte ihre Trennung;die Verschiedenheit der Confcssionen war Ihm zuwider. Inder Hauptsache war Er durch fleißiges Lesen und Verglei-chen so bewandert und zu Hause in der Bibel, so fest, sicherund conscquent, daß Jeder, der widersprach, gegen Ihn, derSeiner Sache gewiß war, einen bösen Stand hatte. EinerSeiner Vorfahren hatte den Beinamen Occonomus (JohannGeorg, 1515) erhalten; Friedrich Wilhelm III. könnte manThcologus nennen; das war Er, doch nicht bloß in derTheorie, sondern auch in der Praxis.

Ob es gleich mit Ihm so stand, so fühlte Er doch, daIhn auch die Tugend der Bescheidenheit schmückte, daß Erin der Kirche ein Laie war, der des Rathes und der Bci-hülfe eines Geistlichen bedurfte. Zwar betrieb Er anfangsdiese Angelegenheit ohne die Mitwirkung des Ministers desCultus, der sehr schwierig und bedenklich war; aber ebendarum war es mir peinlich, jedes Formular, sobald es fertigwar, schriftlich in einem motivirten Voto begutachten zu