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so daß Er sie fast wörtlich beibehielt, und glaubte, auf dieseAutorität gestützt, sicher zu gehen. Er ging von dem Grund-satze aus: das Christenthum und die christliche Kirche sei einehistorische Thatsache, und wie sie durch die Reformation ge-worden, gestalte sie sich als die ursprüngliche alte. Die vonJesus und seinen Aposteln gestiftete Anstalt hielt Er mitvoller Ueberzeugung für eine von Gott geoffenbarte, mithinfür eine untrügliche. Einer Seiner biblischen Lieblingssprüchewar der: „Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und aufmancherlei Weise geredet hat zu den Bätern durch die Pro-pheten, hat er am Letzte»» (hierauf legte Er den Ton) indiesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen ergesetzt hat zum Erben über Alles, durch welchen er auchdie Welt gemacht hat; — er trägt alle Dinge mit seinemkräftigen Worte." Christum verehrte Er, als den Trägerewiger, unbedingter Wahrheit, und an ihn glauben, heißeerst christlich sein. In diesem Glauben zu stärken und zubefestigen, wäre eigentlich die Bestimmung des christlichenPredigtamtes, und jeder Prediger, der diesen Glauben nichthabe, sei kein christlicher. Er war ein Verehrer und Beför-derer des Fortschrittes; aber dieser müsse einen festen, posi-tiven Boden haben, ohne diesen sei er ein Rückschritt. Andiesen einzigen Maßstab legte, prüfte, verwarf und wählteEr Alles, und Alles, was dieser verwerfe und beseitige, ließEr, wie es auch glänze und den Reiz der Neuheit habe, alsPrincip der Kirche nicht gelten. Er war offen und em-pfänglich für Perfectibilität; aber nur für die subjective, nichtfür die objective. Das Object, die Wahrheit selbst, sei denMenschen in dem göttlichen untrüglichen Christenthume gege-ben, und über dasselbe könne er nicht kommen; es sei dasHöchste für alle Zeiten, ihre Modisicationen und Stufen.