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3,1 (1846)
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bedeutungsvoller, ernster und freundlicher Symbole, womitin unendlicher Mannigfaltigkeit, in hoher, edler Einfalt, derEwige Seinen Tempel, den Tempel der Natur, wunderbarund prachtvoll schmückte! Die Himmel erzählen SeineEhre, und die Beste verkündiget Seiner HändeWerk. Ein Tag sagt es dem andern, und eineNacht thut's kund der andern. O! was unser GeistGroßes und Erhabenes kennt, was unser Herz Tiefes undSeliges in sich trägt, was unser ganzes Wesen mit Kraft,Muth und Hoffnung erfüllt, was auf den Schwingen derAndacht uns über alles Irdische und Vergängliche erhebtzum Himmlischen und Ewigen, ist zuerst geweckt und ange-regt, es ist gebildet und gereift durch das sinnende und ge-müthvolle Anschauen dieser sprechenden Bilder, dieser großen,gedankenvollen Symbole. Wie ist uns, in ihrem frommenAnschauen verloren, an einem heitern Morgen, in einer stillenStcrnennacht, oft so wohl geworden! welch ein seliges Ge-fühl der Nähe Gottes durchbebte uns da oft mit heiligemSchauer, wie wurde uns da die Stelle, auf der wir standenund empor sahen, ein heiliges Land, wo tief bewegt wirausriefen: Gewißlich ist der Herr an diesem Orte.Wie heilig ist diescStättc. Hier ist nichtsAnde-res, denn GottcsHaus, hier ist die Pforte desHimmels!' Und nicht bloß die Natur"

Auch die Kunst ladet uns zum Genuß der sinnlichenHülfsmittel, zur Belebung eines religiösen Sinnes ein. Denneben das sinn- und gemüthvolle Anschauen der Natur, dasrichtige Auffassen ihrer großen und schönen Formen, die reineund tiefe Aufnahme ihres Geistes, erzeugt das Bedürfniß,das, was man von ihr empfing, wieder darzustellen, und