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3,1 (1846)
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Herz und Leben werden möchten. Und allerdings haben die,welche dieß wünschen, recht. Das Heilige muß heilig be-handelt werden. Das Göttliche muß den Ausdruck desGöttlichen, wodurch es sich von dem Gemeinen und Ge-wöhnlichen unterscheidet, ernst, gebietend und Ehrfurcht ein-flößend, an sich tragen, und von dem heiligen Orte, wochristliche Gemeinden vor Gott sich versammeln, muß manmit den Worten der heiligen Schrift sagen können:

1 Mose 28, Iv. 17.

Gewißlich ist der Herr an diesem Orte. Wieheilig ist diese Stätte! Hier ist nichts Anders,denn Gottes Haus, hier ist die Pforte desHimmels!"

Wohl möchte man wünschen, daß diese aus einer from-men, über Gottes Schutz und Gnade tief gerührten Seelegeflossenen, köstlichen und gefühlvollen Worte auf jeden demEwigen geweihetcn Tempel, wo in Andacht die Herzen derGläubigen Ihn suchen und sich zu Ihm erheben, in Wahr-heit angewandt werden könnten. Der einem solchen heiligenOrte gebührende darstellende Charakter müßte so würdevoll,so erhaben und feierlich, so Andacht weckend, so groß undergreifend sein, daß jeder Fromme, der ihn betritt, davonangesprochen, gleich fühlte: Gewißlich ist der Herr andiesem Orte. Wie heilig ist diese Stätte! Hierist nichts Anders, denn Gottes Haus, hierist die Pforte des Himmels! So sollte es sein;laßt mich wehmüthig darüber schweigen, wie es gewöhnlichwirklich ist, wie unähnlich diesem Bilde unsere meistenchristlichen Kirchen, wie oft sie sogar das Gcgcntheil davonsind."