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gende merkwürdige Worte: *) ^ZZon ollem Schlimmen inder Welt ist dos Schlimmste die Willkühr. Sie tritt undreißt do ein, wo die Gesetze nicht mehr gelten und mon ihreAutorität nicht mehr ehrt. In der Willkühr offenbort sichder Egoismus, der Alles besser wissen und besser mochcnwill. Aus der Selbstsucht und ihren Anmoßungen kommtolles Elend in dex Welt, im Hause, im Stoote, und in derKirche. Auch in dieser tougt sie nicht. So lange einsichts-volle Männer Abänderungen treffen, mag es hingehen, esliegt wenigstens Verstand darin; wenn ober jeder unverstän-dige Priester seine ungewaschenen Einfälle zu Markte bringt,modeln und abändern will, was die unsterblichen Reforma-toren Luther und Mclanchthon gemacht und angeordnet ha-ben, was wird und kann da aus der Sache werden? Wie?haben wir kein ju« euuoirleunr, kein j>>8 litur o,ieum, keingu« ciiou und in snern mehr? Ich sage: g'ns, das Recht,das Gesetz. Das Rechte aber in der Kirche ist ihre Har-monie, ihre Uebercinstimmung, ihre Gemeinschaft. Dadurchwird die Kirche eine wahre Kirche. Wenn die Willkühr erstin ihr einreißt, dann wissen die Leute nicht mehr, wie siedaran sind. Auf einen orthodoxen Prediger folgt ein neolo-gischcr; die Söhne und Enkel glauben anders wie ihre Väterund Großväter. Solchen Unfug kann, darf und werde ichnicht mehr ruhig mit ansehen. Es soll und muß darin an-ders werden. Das ist meine Meinung; Sie haben sie gehört,und können jetzt gehen." Damit ging der gnädige Herr un-gnädig in ein anderes Zimmer und warf die Thür hintersich zu.
-) Aus meinem Tagebuche, wörtlich so, wie es der König gesagt hat.