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Die Reform sing mit dem Aeußeren an, mit der Amts-kleidung der Geistlichen. Diese bestand sonst in einem schwar-zen Rock, schwarzer Weste, Beinkleidern, schwarzen Strüm-pfen und Schuhen. Der Hut war von Filz und dreieckig.Ein Pässchen und schwarzer Mantel, der auf dem Rückenhcrunterhing, kam hinzu. Diese Amtskleidung war sehr ver-schieden gemacht und trug die Form und den Zuschnitt derjedesmal herrschenden Mode aus der alten und neueren Zeit.Die alten Geistlichen trugen einen schwarzen Nock, der zu-geknöpft war und gerade herunterhing. Von der Weste sahman nichts; die Beinkleider waren weit, von demselben Tuchewie der Rock; die schwarzen Strümpfe von Baumwolle; dieSchuhe mit sogenannten Schnauzen, und geziert mit kleinensilbernen Schnallen. Das Päffchen, an den dünnen, weißenHalstuch gebunden, gestaltete sich breit und lang, war beiden Civil-Predigern von weißer, bei denen vom Militair vonblauer Farbe. Der Mantel hing, die ganze Hintere Schulterund den Rücken deckend, tief bis zu den Füßen herunter.Statt der eigenen Haare hatte man eine große lockige rundeund gepuderte Perrücke, und der dreieckige Hut war inKrampen lang und spitz zusammengeschlagen, wie die Mcn-nonitcn und Quäker ihn zu tragen pflegen. Die Hand-schuhe waren ebenfalls von schwarzer Farbe. So angethan,stand da der Geistliche aus dem Anfange des vorigen Jahr-hunderts. Aus der letzten Hälfte desselben war zwar dieschwarze Farbe beibehalten; aber Alles war nach der herr-schenden Mode zugeschnitten. Statt der bisherigen geradenNäthe sah man spitz zulaufende, eine scheinbar schmale Taillebildend. Der Leibrock hatte Klappen, kleine Knöpfe, kurzeSchöße, hinten die Taschen, und war zurückgeschlagen. Manerblickte eine runde seidene glänzende Weste, von demselben