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ahnungsvollen Gedanken in diese Stimmung ein. Wir dür-fen diesen Augenblick wohl als den höchsten inneren Gipfeldes Festes bezeichnen. Ein nicht minder den Ernst der Ge-fühle in Anspruch nehmender Toast, dem Andenken Stein's,Hardenbergs, Stägemann's, und aller geistigen Kämpferjener großen Zeit, durch den Präsidenten v. Grolmann dar-gebracht, beschloß die Reihe der Trinksprüche. Das trefflicheLied von Boyen: „Der Preußen Losung," wurde noch ge-sungen. Möge, wie in der Gegenwart das Andenken desvaterländischen Helden unvergeßlich lebt, auch die Zukunftes treu bewahren und nach hundert Jahren der Tag nochbegeisternde Söhne des Baterlandes finden, um ihn volks-festlich zu begehen. Denn der Ruhm der Vorfahren ist derHort der Enkel, und darum sei er als das ächte Palladiumin heilige Obhut behalten."
Mit einer gewissen Pietät wurde diese Obhut in derganzen Nation überall gefunden. Es war nicht mehr dieRede von einer getheilten Meinung, wo der Eine so, derAndere anders, oft entgegengesetzt, dachte. In die Volksstim-mung war die große, wunderbare Sache der Errettung desVaterlandes gedrungen und es wurde in dieser Richtungeine fest verbundene Einheit ficht- und fühlbar. Die Extremeberührten sich hier und die Kraft der Gegensätze offenbartesich. Kurz vorher war die ganze Preußische Nation, vonihrem Haupte an, bis zu ihren untersten Gliedern, mitSchmach und Schande bedeckt, in das tiefste Unglück gestürzt,und jetzt durch Selbstkraft zur Sonnenhöhe der Ehre, desRuhmes und Glückes erhoben; der Hymnus: „Heil dir imSiegerkranz!" wurde ein Nationallied. Es lag in dieserHülfe etwas Wunderbares; sie war in ihren ersten Anfängen