ihn, als ihren unbesiegbaren Führer, blickten. Anders ist esmit anderen edeln Dahingegangenen. Ihrer wird in weh-müthigcm, aber doch erhebendem Ernst gedacht. In solchemSinne nahm der greise Held Boycn, wir wissen keine geeig-netere Bezeichnung für ihn, das Wort, um ScharnhorstsGneisenacks, sowie aller vorangegangenen tapferen Heerführerund Genossen, zu gedenken. Er sprach etwa: „In jedemKreise, den vaterländische Begeisterung zusammenführt, ge-denkt man der edlen Dahingeschiedenen. Scharnhorst undGneisenau bilden, durch Rath und That, sowie in herzlichbefreundeter Gesinnung, mit Blücher vereint, ein schönesKleeblatt. Bülow und Vorck, wenn auch zuweilen verschie-dener Ansicht, doch immer durch das heilige Band der Va-terlandsliebe umschlungen, wirkten gemeinschaftlich zum ruhm-reichen Ziele. Doch wer wollte es wagen, aus diesem rei-chen schönen Kranze Alle zu nennen? Wir können sie nurzusammenfassen in dem Bedauern, daß ihr physisches Lebenkeiner Ausnahme unterworfen sein konnte. Doch im geisti-gen Wirken leben sie fort, von Geschlecht zu Geschlecht; ihredles Beispiel hat sie einem fruchtbaren Samcnkorne gleich-gemacht, das fort und fort gedeihet, immer neu keimt undsich unsterblich wieder erzeugt. So wird dann, ruft einstuns der König wieder zu den Waffen, jeder so ausgestreuteFunke sich zur herrlichen Gluth anfachen, jedes Samenkornzur mannhasten Eiche emporsprosscn. Mit diesem Sinne sindsie dahin gegangen, so werden wir ihnen folgen. IhremAndenken sei still und ernst das Glas geweiht."
„Und so geschah es, in heiliger Bewegung und tieferErschütterung des Gemüthes. Das frische Lied: „Frisch aufzum fröhlichen Jagen" siel mit seinen Tönen und dichterisch