Druckschrift 
3,1 (1846)
Entstehung
Seite
273
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er ist ein stolzes Eigcnthum des Volkes geworden und stehtom vaterländischen Himmel als ein Stern erster Größe,dessen Glanz nie erlöschen wird. Am Ilten Deccmbcr 1842wurden es hundert Jahre, wo er geboren wurde. Oeffent-liche Stimmen, die dieses Ereigniß, als ein merkwürdiges,zur Sprache brachten, ertönten überall, vorzüglich in Ber-lin. In allen dort erscheinenden Tagesblättern war da-von mit Begeisterung die Rede; und so heißt es in derVossischen Zeitung No. 295, den Ilten December 1842:Die hundertjährige Feier des Geburtstages Lebrechts vonBlücher ist durch das Andenken, in welchem der Heldim Volke lebt, wahrhast ein Volksfest geworden, auchwenn die äußerliche Gestaltung fehlt. Kein PreußischesHerz, das nicht an diesem Tage, von festlichen Empfindun-gen bewegt, höher in der Brust geschlagen hätte. An derhier bereiteten Feier konnte ihrer Natur nach nur eine be-schränkte Zahl der alten Waffengefährtcn des Feldhcrrn undderer, die in jugendlicher Begeisterung seinem mächtigenVorwärts gefolgt, Thcil nehmen. Diese geringe Zahlkann als die Vertretung des ganzen Wehrstandes betrachtetwerden, und da dieser in unserem Vaterlande gleich ist mitdem Volke selbst, so bezeichnet sich die Feier wenigstens sym-bolisch als ein Volksfest. Ein heiterer, erfrischender Wintcr-tag mit mildem Sonnenlichte, das Glcichniß des kräftigenGreiscnalters, in dem uns der Held des Volkes am Lebendigstenerinnerlich ist, gewährte günstige Vorbedeutung für das Fest.Schon in aller Frühe gewahrte man ein Zeichen desselben.Das Haupt an der Bildsäule Blüchers war mit einemLorbeerkranze geschmückt; Blumen bedeckten den Boden unddas ganze Picdestal; Immortellen- und Lorbeerkränze warenan dem Gitter, welches das Kunstwerk umgiebt, aufgehan-III. 18